Weihnachten

Der Weihnachtsmann mit seinem Sack,
beschenkt das ganze Menschenpack.
Eine Rute? Papperlapapp!
Alle kriegen etwas ab.

Diebe, Mörder, Diktatoren,
zieht er nicht mehr an den Ohren.
Meistens kriegen diese Leute,
sogar noch die größte Beute.

Da der Mensch "geschenkig" denkt,
wird der Sinn des Fests versenkt.
Meistens wird nur noch gezankt,
Und sich für den Bon bedankt.

Nehmen wir mal Jesus Christ,
der Ursprung dieses Festes ist.
Dieser wurde einst geboren,
und als Gottessohn erkoren.

Und weil's nicht jeden Tag geschieht,
dass man Gott auf Erden sieht,
dachte man sich: "Ei der Daus,
da machen wir ein Fest daraus!"

Gedenken, Liebe, Freud und Glück,
warn der Weihnacht Herzensstück,
bis man sich darauf besann,
was kurz nach der Geburt begann:

Drei Stooges aus dem Morgenland,
kommen plötzlich angerannt,
und schenken Jesus lauter Mist,
nichts kindgerechtes drunter ist.

"Weihrauch, Gold und Myrrhe -
was für eine Plörre!"
dachte Jesus ganz gewiss!
(und hat dabei den Bon vermisst)

Gottvater hat sich sehr gegrämt,
und für die Menschen sehr geschämt.
Seither gibt es auf sein Gesuch,
den "Weihnachten-Geschenkefluch".

Zu entkommen ist nicht schwer,
man nehme etwas Liebe her,
dazu noch Glück und Freundlichkeit:
und schon ist man vom Fluch befreit!

So wünsche ich ein schönes Fest,
dass ihr viel lacht und nicht vergesst,
dass alles was man braucht zum Glück,
ist von der Liebe nur ein Stück.

 

(von Jakob für Claudia, Dezember 2012)